Session – Zeit zu spielen!

Autor: Kitteh
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Was ist eine Session?

Das Wort Session ist englisch und bedeutet zu deutsch „Sitzung“, „Veranstaltung“ oder „Behandlung“. Im BDSM nennt man so den Zeitraum, während dem miteinander gespielt wird, also BDSM-Praktiken ausgeübt werden. Auch professionelle Dominas/Domini verwenden diesen Begriff für die Termine, die sie mit ihren Kunden verabreden.

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Session: Eine Verabredung zum BDSM

Es gibt eine Menge unterschiedlich gearteter BDSM-Beziehungen. Natürlich bedarf es für das Ausleben dieser Neigungen nicht unbedingt zeitlich begrenzte Termine. Denn lebt man zum Beispiel mit seiner Partnerperson in einer BDSM-Beziehung, könnten bestimmte Kinks auch spontan oder als Teil des gemeinsamen Alltags stattfinden. Hat man eine:n Spielpartner:in, so wird vermutlich jedes Treffen mit dieser Person zu einer Session. Daher ist der Begriff eher optional, um bestimmte Spielsituation einzugrenzen.

Eine geplante BDSM-Verabredung kann spannend sein und die Vorfreude steigern. Der Termin gibt die Möglichkeit sich besser vorzubereiten, Praktiken zu recherchieren, Fantasien zu sammeln und Grenzen zu besprechen. Denn grade wenn es um Limits geht, ist die Stimmung oft verloren und es macht Sinn solche Gespräche nicht erst kurz bevor es los geht zu führen.

Gleichermaßen gibt es uns in gewisser Weise Sicherheit die Situation, in der man in eine Rolle schlüpft, zeitlich und örtlich zu begrenzen. Aber selbstverständlich muss man nicht erst Tage und Wochen im Voraus planen. Auch spontan oder durch bestimmte Zeichen und Rituale kann eine Session initiiert werden. Zum Beispiel kann Sub die Lust zu spielen anzeigen, indem er/sie das Halsband anlegt. Oder es wird ein bestimmter Befehl ausgesprochen.

Wie läuft eine BDSM-Session ab?

Wie ein kinky Zusammentreffen genau anfängt, abläuft und aufhört ist absolut individuell. Oft hängt das auch von den Rollen ab, die miteinander spielen. Eine Bondage-Session läuft sicherlich ganz anders ab, als Spanking oder Waxplay. Jede Praktik braucht andere Vorbereitung. Genauso variabel ist die Dauer. Letztendlich sollte jedoch jede Session mit Aftercare enden, um die Situation für alle Teilnehmer:innen abzuschließen und Drops, also eine Art emotionalen Absturz, zu vermeiden.

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